Albert Samuel Anker (1831–1910)

Albert Samuel Anker
Selbstbildnis 1901

Zwischen Ins und Paris

Anker studierte Theologie, brach sein Studium jedoch ab, um in Paris Maler zu werden. In Charles Gleyre fand er seinen Förderer. Er nahm regelmässig an den Pariser Salonausstellungen teil. Seine idyllischen Sujets des ländlichen Lebens stehen beispielhaft für den Schweizer Realismus des 19. Jahrhunderts. Die Sommermonate verbrachte er in Ins. Dort fand er die bäuerlich-rustikalen Motive für das städtische Publikum von Paris. Er machte sich auch auf politscher Ebene einen Namen. Als Mitglied des Grossen Rats setzte er sich für den Bau des Berner Kunstmuseums ein und für die Weltausstellung in Paris organisierte er den Schweizer Beitrag. Nachdem er einen Schlaganfall erlitten hatte, konnte er kaum mehr grossflächige Ölmalereien anfertigen und beschäftige sich nur noch mit Aquarellen.

Geburtsort
Ins
Literatur
Kuthy, Sandor / Bhattacharya-Stettler, Therese: Albert Anker (1831-1910). Werkkatalog der Gemälde und Ölstudien. Basel 1995. Lüthy, Hans A. / Kuthy, Sandor: Albert Anker. Zwei Autoren über einen Maler. Zürich 1980. Meister, Robert: Albert Anker. Und seine Welt. Bern 2000. Stuber, Martin / Gerber-Visser, Gerrendina / Messerli, Isabelle (Hrsg.): Ländliche Gesellschaft und materielle Kultur bei Albert Anker (1831–1910). Sonderausgabe Berner Zeitschrift für Geschichte 72, 2 (2010).
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HLS
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albert-anker.ch
Autor/-in: Beat Hatz
Bildnachweis: Kunstmuseum Bern

Impressum

Die Datenbank «Persönlichkeiten der Berner Geschichte» ist 2014/15 im Rahmen eines Projektes entstanden. 20 HVBE-Mitglieder haben die Texte geschrieben. Eine Arbeitsgruppe des Vorstandes hat die Texte redigiert und in die Datenbank geladen.
Konzept und Redaktion: Armand Baeriswyl, Christian Lüthi, Martin Stuber, Stefan von Below, Gerrendina Gerber-Visser
Bildbeschaffung: Marianne Berchtold
Technische Umsetzung: klink.ch



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