Max Schlup (1917–2013)

Max Schlup
Max Schlup rechts

Bieler Architekt der Nachkriegsmoderne

Schlup studierte von 1936 bis 1939 am Technikum Biel Architektur mit Diplomabschluss. Nach Reisen im Ausland - u a. in Brasilia bei Otto Niemeyer - gründete er 1948 sein eigenes Architekturbüro in Biel, das er bis im Jahr 2000 führte. Er war Mitglied der Solothurner Schule, die sich für regionale, moderne Architektur aus Beton, Stahl und Glas einsetzte. Der Komplex Kongresshaus in Biel (1966) gilt als seine architektonische Meisterleistung. Mit dem Gymnasium Strandboden an der Ländtestrasse in Biel (1980) verwirklichte er den Stahl-Glas-Bau hervorragend. Schlup wurde 1978 und 1983 von der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) mit dem IAKS Award für herausragende Sportstätten ausgezeichnet. Er war Mitglied von Schweizer Werkbund, SIA und Bund Schweizer Architekten.

Geburtsort
Lengnau (BE)
Literatur
Architekturforum Biel u. a. (Hrsg.): Max Schlup. Architekt. Sulgen 2013.
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HLS
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Archinform
Autor/-in: Georg Roth
Bildnachweis: Bieler Tagblatt 2013

Impressum

Die Datenbank «Persönlichkeiten der Berner Geschichte» ist 2014/15 im Rahmen eines Projektes entstanden. 20 HVBE-Mitglieder haben die Texte geschrieben. Eine Arbeitsgruppe des Vorstandes hat die Texte redigiert und in die Datenbank geladen.
Konzept und Redaktion: Armand Baeriswyl, Christian Lüthi, Martin Stuber, Stefan von Below, Gerrendina Gerber-Visser
Bildbeschaffung: Marianne Berchtold
Technische Umsetzung: klink.ch



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