Klaus Schädelin (1918–1987)

Klaus Schädelin
Foto 1958

Bei aller Ernsthaftigkeit auch den Schalk im Nacken

Klaus Schädelin war Pfarrer, Familienvater, Gemeinderat, Autor und Stiftungsgründer. Nach dem Theologiestudium in Bern und Basel (u.a. bei Karl Barth) arbeitete er in Attiswil, Hilterfingen und schliesslich neun Jahre lang in der Petruskirche in Bern. 1955 erschien sein Buch «Mein Name ist Eugen». Als Mitglied der Nonkonformistenpartei Junges Bern kandidierte er 1958 für den Gemeinderat in Bern mit dem Slogan: «Wenn schon ein Klaus, dann Schädelin.» Er wurde gewählt und blieb bis 1973 Fürsorge- und Gesundheitsdirektor. Nach einem Herzinfarkt legte er sein Amt als Gemeinderat nieder. 1974 gründete er mit seinem ehemaligen KV-Lehrling Jürg Zbinden die Stiftung Terra Vecchia. Daneben verfasste er viel beachtete und gesellschaftskritische Beiträge für die Radiosendung «Zytlupe».

Geburtsort
Bern
Literatur
Buchholzer, Hanspter: Immortalis. Prominenz auf Schweizer Friedhöfen. Trubschachen 2009. Anne Schmidt et al. (Hg.): Berner Pioniergeist. 1899-2007, Bern 2007.
Link
Literapedia Bern
Autor/-in: Kai-Bernhard Trachsel
Bildnachweis: Staatsarchiv des Kantons Bern, Fotonachlass Carl Jost, FN Jost N 7509

Impressum

Die Datenbank «Persönlichkeiten der Berner Geschichte» ist 2014/15 im Rahmen eines Projektes entstanden. 20 HVBE-Mitglieder haben die Texte geschrieben. Eine Arbeitsgruppe des Vorstandes hat die Texte redigiert und in die Datenbank geladen.
Konzept und Redaktion: Armand Baeriswyl, Christian Lüthi, Martin Stuber, Stefan von Below, Gerrendina Gerber-Visser
Bildbeschaffung: Marianne Berchtold
Technische Umsetzung: klink.ch



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