Otto Rudolf Salvisberg (1882–1940)

Otto Rudolf Salvisberg
Foto um 1930

Architekt mit internationaler Ausstrahlung

Salvisberg schloss 1904 die Bauschule am Technikum Biel ab und weilte für weitere Studien in München. 1905-1908 arbeitete er in Karlsruhe und später in Berlin. Hier eröffnete er 1914 ein Büro und holte Otto Brechbühl aus Bern. Zusammen gründeten sie 1922 ein neues Büro in Bern (heute: Itten+Brechbühl AG). Dieses realisierte1926-1929 das Lory-Spital, 1929/30 das Säuglingsheim Elfenau, 1928-1931 Universitätsinstitute an der Baltzerstrasse und 1930/31 das SUVA-Haus. 1930 übernahm Salvisberg die Professur für Architektur an der ETH Zürich. Werke entstanden in Zürich (1930-1935: u.a. Maschinenlaboratorium ETH, 1939/40: Bleicherhof) und Basel (ab 1935 u.a. für Hoffmann-La Roche). Salvisberg gilt als namhafter Vertreter einer gemässigten schweizer Moderne. Er prägte die Schweizer Architektur ab 1930.

Geburtsort
Köniz
Literatur
Stettler, Michael: Erinnerung an zwei Berner. In: Berner Zeitschrift für Geschichte und Heimatkunde, Jg. 49 (1987), S. 166-178.
Link
HLS
Link
Deutsche Biographie
Link
Stettler 1987
Autor/-in: Georg Roth
Bildnachweis: ETH-Bibliothek Zürich

Impressum

Die Datenbank «Persönlichkeiten der Berner Geschichte» ist 2014/15 im Rahmen eines Projektes entstanden. 20 HVBE-Mitglieder haben die Texte geschrieben. Eine Arbeitsgruppe des Vorstandes hat die Texte redigiert und in die Datenbank geladen.
Konzept und Redaktion: Armand Baeriswyl, Christian Lüthi, Martin Stuber, Stefan von Below, Gerrendina Gerber-Visser
Bildbeschaffung: Marianne Berchtold
Technische Umsetzung: klink.ch



Geburtsjahr