Meret Oppenheim (1913–1985)

Meret Oppenheim
Foto um 1980

Objektkünstlerin

Meret Oppenheim wurde als Schöpferin der mit Pelz bezogenen Tasse («Déjeuner en fourrure») 1936 in Paris schlagartig als Surrealistin weltberühmt. Nach 15-jähriger Schaffenskrise bezog sie in Bern ein Atelier und gewann allmählich vielseitige internationale Anerkennung. 1983 entstand nach ihren Entwürfen auf dem unteren Waisenhausplatz in Bern ein Brunnen aus Beton, Wasser und Gräsern. Er löste lang anhaltende Kontroversen über den Kunstcharakter des Werks und seinen Standort aus.

Geburtsort
Berlin
Literatur
Eipeldauer, Heike (Hg.): Meret Oppenheim - Retrospektive. Ostfildern-Ruit 2013. Baur, Simon (Hg.): Meret Oppenheim - eine Einführung. Basel 2013. Bhattacharya-Stettler, Therese; Frehner, Matthias (Hg.): Meret Oppenheim. Retrospektive - «mit ganz enorm wenig viel». Ostfildern-Ruit 2006. Curiger, Bice: Meret Oppenheim. Spuren durchstandener Freiheit. Zürich 2002. Muscionico, Daniele: Starke Schweizer Frauen. 24 Porträts. Zürich 2011, S. 24-29. Martig, Peter (Hg.): Berns moderne Zeit. Das 19. und 20.Jahrhundert neu entdeckt. Bern 2011, S. 494.
Link
HLS
Autor/-in: Emil Erne
Bildnachweis: Foto: Peter Friedli; Copyright: SIK-ISEA, Schweizerisches Kunstarchiv

Impressum

Die Datenbank «Persönlichkeiten der Berner Geschichte» ist 2014/15 im Rahmen eines Projektes entstanden. 20 HVBE-Mitglieder haben die Texte geschrieben. Eine Arbeitsgruppe des Vorstandes hat die Texte redigiert und in die Datenbank geladen.
Konzept und Redaktion: Armand Baeriswyl, Christian Lüthi, Martin Stuber, Stefan von Below, Gerrendina Gerber-Visser
Bildbeschaffung: Marianne Berchtold
Technische Umsetzung: klink.ch



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