Elisabeth Müller (1885–1977)

Elisabeth Müller
Foto von 1916

Schriftstellerin, Kinderbuchautorin

Als Tochter des Langnauer Pfarrers Ernst Müller besuchte sie das Lehrerseminar in Bern und war Primarlehrerin in Bern und Lützelflüh. Wegen schwerer Tuberlukose war sie 1913-1918 zur Kur in Leysin, wo sie dank «Vreneli» 1916 und «Theresli» 1918 ersten schriftstellerischen Erfolg verbuchte. Nach 1918 führte sie in Thun eine Privatschule und gab Methodik am Lehrerinnenseminar. Ab 1935 verfasste sie als freie Schriftstellerin Kinder- und Jugendbücher. 1942 erschien ihr bekanntestes Werk, Die sechs Kummerbuben (1968 von Franz Schnyder verfilmt), und 1950 ihr autobiografisches Buch, Die Quelle. Den Literaturpreis der Stadt Bern erhielt Müller 1939 und 1955, den Schweizer Jugendbuchpreis 1946; 1954 wurde ihr der Dr. h.c. von der Universität Bern verliehen.

Geburtsort
Langnau i. E.
Literatur
Egli-Gerber, Renata: Elisabeth Müller, Leben und Werk. Eine Annäherung. Bern 2005. Nachlass in der Burgerbibliothek Bern
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Burgerbibliothek Bern: Nachlass Elisabeth Müller
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fembio
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Literapedia Bern
Autor/-in: Julia Hausammann
Bildnachweis: Privatbesitz

Impressum

Die Datenbank «Persönlichkeiten der Berner Geschichte» ist 2014/15 im Rahmen eines Projektes entstanden. 20 HVBE-Mitglieder haben die Texte geschrieben. Eine Arbeitsgruppe des Vorstandes hat die Texte redigiert und in die Datenbank geladen.
Konzept und Redaktion: Armand Baeriswyl, Christian Lüthi, Martin Stuber, Stefan von Below, Gerrendina Gerber-Visser
Bildbeschaffung: Marianne Berchtold
Technische Umsetzung: klink.ch



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