Gertrud Kurz (1890–1972)

Gertrud Kurz
Foto 1939

Flüchtlingsmutter

Aus religiös-sozialem Engagement errichtete Gertrud Kurz ein Hilfswerk zur Betreuung von Flüchtlingen, besonders von Verfolgten jüdischen Glaubens, und setzte sich im Zweiten Weltkrieg durch mutige persönliche Interventionen bei den Behörden für eine weniger restriktive Flüchtlingspolitik ein. Ab 1947 führte sie ihre internationale humanitäre Arbeit im Christlichen Friedensdienst (cfd) fort.

Geburtsort
Lutzenberg AR
Literatur
Frau Dr. h.c. Gertrud Kurz zum 80. Geburtstag. Sondernummer 15. März 1970, Christlicher Friedensdienst, Bern 1970. Wahlen, Hermann: Frauenwirken - Frauensegen. 11 bedeutende Schweizer Frauen. Bern 1971. Hafner, Katrin; Probst, Lucia: Im Dienste der Humanität. Die Schweizer «Flüchtlingsmutter» Gertrud Kurz als Akteurin im Zweiten Weltkrieg und die Rezeption ihres Wirkens bis heute. In: Geschlecht und Wissen, Beiträge der 10. Schweizerischen Historikerinnentagung, Zürich 2004, S. 27-43.
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HLS
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CFD
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Burgerbibliothek Bern: Familienarchiv Kurz
Autor/-in: Emil Erne
Bildnachweis: Stiftung Gertrud Kurz

Impressum

Die Datenbank «Persönlichkeiten der Berner Geschichte» ist 2014/15 im Rahmen eines Projektes entstanden. 20 HVBE-Mitglieder haben die Texte geschrieben. Eine Arbeitsgruppe des Vorstandes hat die Texte redigiert und in die Datenbank geladen.
Konzept und Redaktion: Armand Baeriswyl, Christian Lüthi, Martin Stuber, Stefan von Below, Gerrendina Gerber-Visser
Bildbeschaffung: Marianne Berchtold
Technische Umsetzung: klink.ch



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