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10. November 2011

Anne-Marie Dubler:

Vom Baumeister zum Baudienstleister von Heute. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der bernischen Bauwirtschaft in ihrer 200-jährigen Geschichte
Wir durcheilen auf dem Weg vom Baumeister zum Baudienstleister die rund 200-jährige Geschichte der Bauwirtschaft im Kanton Bern. Der Weg führte aus dem einfachen Baugewerbe mit rund einem Dutzend Bauhandwerke in eine komplex organisierte, vielfältige Bauwirtschaft. Ab 1890 entwickelte sich die Baubranche zunehmend im Gleichschritt mit der Gesamtwirtschaft, von der sie Antrieb und Charakteristika übernahm: Der Tourismusboom im Oberland und die späte, aber kräftige Industrialisierung lösten zwischen 1890 und 1910 den ersten grossen Bauboom im Kanton aus. Wie andere bernische Vorzeigebranchen wurde die Baubranche aber konjunkturabhängig und stand ab 1914 neben Tourismus, Textil- und Uhrenindustrie unter den krisenanfälligen Branchen.
Im Aufwind von Baubooms entstanden nach 1900 viele Baufirmen, darunter rund ein Dutzend Firmen, die sich in der Hochkonjunktur der 60er- und 80er-Jahre zu grossen, innovativen, „industriell denkenden“, schweizweit führenden Unternehmen entwickelten. Diese Firmen initiierten Verbandsgründungen mit Sitz in Bern. Sie wandelten sich zu General- und Totalunternehmen, expandierten mit Firmenzukäufen und Filialgründungen und wurden als Holdinggesellschaften zu national und international agierenden Unternehmen wie die Losinger AG, die 1980 die grösste weltweit tätige schweizerische Baufirma war. In der Rezession und Immobilienkrise der 90er-Jahre gingen diese Firmen nach Fusionen und Umstrukturierungen auf das Geschäftsmodell des flexiblen Baudienstleisters mit grossen Führungscrews an Fachleuten und Baukader über.
Eidgenössische Statistiken belegen, dass in den 1990er-Jahren die Beschäftigung im bernischen Bauhauptgewerbe einbrach: Der Anteil der im Bau Beschäftigten an der Gesamtbeschäftigung fiel im Zeitraum 1985–2005 von 10,3% auf 7,8%, während sie im Boomjahr 1910 bei hohen 14% gelegen hatte, und der Anteil der Baubranche an der Gesamtwertschöpfung fiel von 7,6% auf 5,2%. Als bei der Umstrukturierung die grössten bernischen Baufirmen durch Übernahmen, Fusionen und Betriebsaufgaben als Global Players ausschieden, wechselten ehemalige Firmenhauptsitze von Bern in den Grossraum Zürich–Zentralschweiz, an die Grenze in Basel und Genf oder ins Ausland. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der bernischen Bauwirtschaft schien zu erodieren.
Die gründlich-kritische Analyse der statistischen Daten führte nun aber zu einem von der geltenden Ansicht abweichenden Resultat. Sie vermittelt erstmals ein differenziertes Bild der bernischen Bauwirtschaft mit ihrer Branchen- und Unternehmensvielfalt, mit der globalen Verflechtung der wenigen grossen Baudienstleister und der binnenwirtschaftlichen Orientierung tausender im Kanton verankerten Klein- und Mittelunternehmen, die Arbeitsplätze bieten und die regionale und lokale Versorgung in konjunkturell guten wie schwierigen Zeiten gewährleisten.

22.November 2011 Ulrike Schröer:
Die Thuner Hochtrottoirs ein Sonderfall? Ein Vergleich mit Bern, Burgdorf und Erlach

Die Obere Hauptgasse in Thun erhält ihren spezifischen Charakter durch ein ungewöhnliches Strassenprofil: Beidseitig hervorspringende untere Geschosse, Hochtrottoirs, Lauben oder Terrassen genannt, bilden eine zweigeschossige Ladenzeile. Stammen die zwei Erschliessungsebenen aus frühester Zeit, sind sie die Folge einer späteren Entwicklung oder gar Produkte einer Planung? Handelt es sich um ein städtebauliches Kuriosum oder um einen Typus?
Die Entstehungsgeschichte der Hochtrottoirs in Thun ist trotz der aussergewöhnlichen und pittoresken Situation bisher noch nie untersucht worden. Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen spannende Zusammenhänge auf, können aber aufgrund unvollständiger Baubefunde und lückenhafter Quellenlage nicht alle Fragen beantworten. Die Untersuchung der Thuner Verhältnisse lässt zwar eine Steigungskorrektur der Gasse vermuten, doch ist diese These noch nicht gesichert. Selbst der Zeitraum für die Entstehung des Hochtrottoirs ist nur relativ vage mit dem 16./17. Jahrhundert zu bestimmen. Sicher kann man jedenfalls feststellen, dass komplexe Ursachen und Entscheidungen zum heutigen homogenen Erscheinungsbild geführt haben.
Die Thuner Fragen und Erkenntnisse bedürfen deswegen einer Überprüfung an anderen Befunden. In der Umgebung von Thun gibt es eine Reihe von Städten mit Hochlauben und Hochtrottoirs. Wo liegen die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede zu Thun? Erlach, Burgdorf und Bern und werden anhand der in der Thuner Untersuchung entwickelten Untersuchungskriterien, Topografie, Verkehr, Stadtentwicklung, Baubefunde, baurechtliche Situation und Nutzungsgeschichte vorgestellt. Der Vergleich soll dazu dienen, die entscheidenden Faktoren für die Entstehung der Hochlauben/Hochtrottoirs einzugrenzen und zu benennen, sowie den Entstehungszeitraum dieses Phänomens präziser abstecken zu können.

17. Januar 2012 Tanja Rietmann:
Die persönliche Freiheit - ein "schöner Dekorationstitel" der Verfassung? Die administrative Anstaltsversorgung im Kanton Bern 1884-1981

Von 1884 bis 1981 wurden im Kanton Bern so genannte administrative Versorgungen praktiziert. Dabei wurden arbeitsscheue, liederliche, trunksüchtige oder asoziale Menschen, wie man sie nannte, zum Teil für mehrere Jahre in Arbeits- und in Strafanstalten eingeschlossen. Dies, obschon sie sich kein kriminelles Delikt hatten zu Schulden kommen lassen. Doch sie belasteten die Armenkassen der Gemeinden auf missbräuchliche Weise, indem sie nicht arbeiten wollten, wie es hiess, oder sie störten die gesellschaftliche Ordnung auf eine andere Weise. In den Anstalten sollten sie einer Arbeitserziehung unterzogen, an ein geregeltes Leben gewöhnt und resozialisiert werden. Bis 1965 hatten die Betroffenen im Kanton Bern dabei keine Möglichkeit, gegen einen Versorgungsentscheid des Regierungsrats einen gerichtlichen Rekurs einzulegen.
Bisher existieren für die Schweiz und für die umliegenden Nachbarländer noch kaum Studien, die sich mit dieser Praxis fürsorgerischer Zwangsmassnahmen, bei denen sozial benachteiligte Staatsbürgerinnen und Staatsbürger systematisch entrechtet und zu potentiellen Opfern behördlicher Willkür gemacht wurden, auseinandergesetzt haben. Doch in jüngster Zeit erlangten die ehemaligen administrativ Versorgten vermehrt Aufmerksamkeit einer medialen Öffentlichkeit; und am 10. September 2010 machte die Schweiz einen wichtigen Schritt der symbolischen Wiedergutmachung, indem Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf eine öffentliche Entschuldigung aussprach und die Widerrechtlichkeit dieser Versorgungsmassnahmen konstatierte.
Im Vortrag werden die Resultate einer im Februar 2011 an der Universität Bern abgeschlossenen Dissertation präsentiert. Erstmals zeigt diese Studie auf, in welchem Umfang im Kanton Bern administrative Versorgungen Erwachsener praktiziert wurden, wie die grosse Mehrheit der Politik und Fürsorgevertreter diese Massnahmen über Jahrzehnte rechtfertigte und wie sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein breiterer kritischer Diskurs zu formieren begann. Anhand einzelner Fallgeschichten wird deutlich, was eine administrative Versorgung für eine betroffene Person bedeutete und mit welch umfassenden Befugnissen und Interventionsmöglichkeiten die Behörden dabei ausgestattet waren – und es ihnen dennoch nicht gelang, die Betroffenen im von ihnen gewünschten Sinn zu resozialisieren.

31. Januar 2012 Wilfried Meichtry:
Iris und Peter von Roten - Leidenschaft und Widerspruch. Die radikale Feministin und der katholische konservative Patrizier

Iris von Roten (1917-1990), promovierte Juristin aus evangelisch-großbürgerlichem Elternhaus, wurde 1958 mit ihrem feministischen Manifest „Frauen im Laufgitter“ über Nacht zur meistgehaßten Frau in der Schweiz und zu einer bekannten Frauenrechtlerin. Verheiratet war sie mit dem katholisch-konservativen Walliser Patrizier, promovierten Juristen und Politiker Peter von Roten (1916-1991). Für die Ehe, so hatte Iris von Roten es durchgesetzt, mußte von Anfang an völlige Eigenständigkeit jedes Partners in ökonomischen, politischen, beruflichen und sexuellen Belangen gelten. Während der zahlreichen und länger andauernden Trennungen der beiden – Iris von Roten unternahm, allein, wie vor ihr Ella Maillart und Annemarie Schwarzenbach, Reisen in den Nahen Osten und die USA – schrieben sie sich circa 1500 Briefe, ein intellektuell und gesellschaftskritisch reicher Fundus.
Der Vortrag basiert auf dem Buch „Verliebte Feinde. Iris und Peter von Roten“ (2007, Neuauflage 2012), das 2011 verfilmt wurde und 2012 ins Kino kommt. Erzählt werden nicht nur zwei aussergewöhnliche Biografien, sondern auch die politische sowie kulturelle Zeitgeschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert. Der kühne Lebensentwurf dieses Schweizer Intellektuellenpaars ist in vielen Punkten mit der Beziehung von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir vergleichbar.

14. Februar 2012 Christian Féraud:
Johann Ludwig Aberli und die Phantasie. Die Unterschiedlichen Landschäfftlein

Johann Ludwig Aberli (1723–1786) war zu Lebzeiten eine europäische Berühmtheit. Die Nachfrage nach seinen Schweizer Veduten, die während der 1760er-Jahre auf den Graphikmarkt kamen, war so gross, dass ihre Produktion eine arbeitsteilige Werkstatt bedingte. Die Wertschätzung der Zeitgenossen bezog sich dabei auch auf die realistische Vergegenwärtigung der Natur in den kolorierten Umrissradierungen, die bis heute gefragte Sammlerstücke geblieben sind. Hingegen sind andere Arbeiten, die Aberli bereits in den frühen 1750er-Jahren über die Schweiz hinaus bekannt machten, heute weitgehend in Vergessenheit geraten: Zu Beginn seiner künstlerischen Karriere zeichnete Aberli Landschaftserfindungen, die der Augsburger Verleger Johann Andreas Pfeffel (1715–1768) in kleinformatige, im Querformat 6 x 10 Zentimeter messende Radierungen übertragen liess. In der Graphischen Sammlung des Städel Museums in Frankfurt am Main haben sich achtzehn Federzeichnungen Aberlis erhalten, die den Radierungen als unmittelbare Vorlagen dienten. Als Unterschiedliche Landschäfftlein erschienen, fanden diese die Gunst des Kunstpublikums. Keine Geringere als die Herzogin Anna Amalia (1739–1807) verfügte über die ersten drei Teile der vierteiligen Folge, und in der Herzog August-Bibliothek in Wolfenbüttel findet sich ein vollständiges Exemplar, das seine Herkunft in der Kunstsammlung der Herzöge von Braunschweig-Wolfenbüttel hat. Ihrem Titel entsprechend, weisen die Unterschiedlichen Landschäfftlein verschiedene Motive auf, wobei Bauwerke einen zentralen Bildgegenstand ausmachen: die Motive reichen von pittoresken Wassermühlen über prächtige Landhäuser bis hin zu Überresten antiker Architektur. Der Vortrag stellt Aberlis Landschaftserfindungen vor, die bis heute kaum erforscht worden sind. Ihre Geschichte wird dabei nach verschiedenen Seiten hin dargestellt, vor allem nach Seiten der Produktion und Distribution. Aber auch Kontexte werden zur Sprache gebracht – Kontexte wie die Stellung der Landschäfftlein in Aberlis künstlerischem Œuvre.

28. Februar 2012 Reinhard Bodenmann / Alexandra Kess / Judith Steiniger:
Die Arbeit am Heinrich Bullinger-Briefwechsel / Der 40jährige Bullinger und seine Familie / Zum Inhalt des zuletzt erschienenen Bullinger-Bandes

Die Korrespondenz des Zürcher Reformators Heinrich Bullinger (1504-1575), des Nachfolgers von Huldrych Zwingli, ist qualitativ von ausserordentlicher historischer und theologischer Bedeutung und auch quantitativ wohl die umfangreichste des 16. Jahrhunderts überhaupt. So beträgt die Gesamtzahl der auf uns gekommenen Briefe circa 12’000, davon sind rund 2'000 von Heinrich Bullinger geschrieben und etwa 10’000 an ihn gerichtet. Die Briefe sind mehrheitlich in Latein, ein Fünftel aber auf Frühneuhochdeutsch, vereinzelte auf Französisch, Italienisch und Griechisch verfasst worden.
Die kritische Edition dieses Briefwechsels blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück. Reinhard Bodenmann, Leiter der Bullinger-Briefwechseledition, stellt im ersten Teil des Abends den Umfang und die Eigenschaften von Bullingers Briefwechsel dar und berichtet über die Arbeitsweise bei der Veröffentlichung der Briefe. 1973, nach der Erarbeitung des Editionskonzepts durch Endre Zsindely und Ulrich Gäbler, war der erste Band des Briefwechsels zu den Jahrgängen 1524-1531 erschienen, im Jahr 2011 – also fast 40 Jahre später – ist man beim 14. Band zu den Briefen des Jahres 1544 angelangt.
Der zweite Teil, der von Alexandra Kess vorgetragen wird, betrifft den 40-jährigen Bullinger und seine neunköpfige Familie. Es handelt sich dabei um eine Spurensuche in Bullingers umfang- und facettenreichem Briefwechsel. Ziel ist es, einen kurzen Einblick in den vielseitigen Alltag des Reformators zu geben.
Der letzte Teil, von Judith Steiniger präsentiert, widmet sich den 227 neu erschlossenen Briefen – dem Inhalt also des 2011 erschienenen Bandes 14 (1544). Nachrichten über politische Ereignisse, über kirchliche und reformatorische Angelegenheiten, über neu erschienene Bücher, der Meinungsaustausch über theologische und wissenschaftliche Fragen sowie Freundschaftsbeziehungen, Gesuche und Empfehlungen bilden die Schwerpunkte dieser Korrespondenz. Dies wird anhand einiger Beispiele veranschaulicht.

13. März 2012 Ian Holt:
Handschriften und Frühdrucke aus Berner Klöstern in der Zentralbibliothek Solothurn

Ab 1527/1528 wurden die Klöster Berns schrittweise aufgehoben und ihr Besitz säkularisiert. Wenig ist darüber bekannt, was mit den teilsweise bedeutenden und umfangreichen Bibliotheken geschehen ist. Einige Bände haben sich in der Burgerbibliothek und in der Universitätsbibliothek Bern erhalten. Eine grössere Anzahl der zerstreuten Bücher ist bereits im 16. Jahrhundert auf unterschiedlichen Wegen ins altgläubige Solothurn gelangt, wo sie sich heute in den Beständen der Zentralbibliothek befinden. Diese Bände sind einerseits, für sich genommen, wertvolle Zeugnisse der Buch- und Bibliothekgeschichte. Andererseits werden anhand der Wege, die die Bücher genommen haben, Beziehungen und persönliche Verflechtungen zwischen Bern und Solothurn fassbar, die über die Zeit der Reformation hinaus Bestand hatten.
So hat sich aus der Kartause Thorberg eine Reihe von Inkunabeln und Frühdrucken erhalten, die sich anhand ihrer Einbände und ihrer Ausstattung identifizieren lassen. Einige von ihnen sind durch einen Chorherren, Johannes Krüttli (+1557/58), in den Besitz des Solothurner St. Ursenstifts gelangt. Auch Bücher aus dem Berner Predigerkloster, die meisten von Prior Johannes Vatter eingebunden (+1509 im Zuge des Jetzerhandels), kamen in die Solothurner Stiftsbibliothek - offenbar durch Vermittlung des ehemaligen Dekans des aufgehobenen Berner St. Vinzenzstifts und nachmaligen Propstes des St. Ursenstifts, Ludwig Löubli (+1537). Bemerkenswert sind auch die Drucke und Handschriften aus dem Dominikanerinnenkonvent, dem Inselkloster St. Michael, besonders das Andachtsbuch der Luzia von Moos (1507), das sich im 17. Jahrhundert im Besitz der Solothurner Familie Gugger befand. Auch aus verschiedenen Klöstern im Bernbiet haben sich einzelne Bände in Solothurn erhalten, so aus der Prämonstratenserabtei Gottstatt im Seeland oder dem Benediktinerkloster Trub im Emmental. In liturgiegeschichtlicher und pastoraltheologischer Hinsicht erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang Handschriften, die aus einzelnen Pfarreien stammen, etwa ein repräsentatives Bieler Graduale oder eine Predigtsammlung aus Mühleberg.
Vorgestellt und erörtert werden u.a. ein Breviar (Augustinerchorherren Interlaken?) und eine Legenda aurea-Handschrift aus dem Vorbesitz des Berner Chronisten Michael Stettler (1580-1642), die aus der Zisterzienserabtei Hautcrêt (Oron, VD) stammen könnte. Zur bernischen Einflusssphäre gehörte im 16. Jahrhundert auch der Südteil des Fürstbistums Basel. Deshalb werden auch die Bücher aus dem Stift Moutier-Grandval im heutigen Berner Jura vorgestellt, die vermutlich bereits im Zuge der Reformation ins verbündete Solothurn gelangten.



 

 




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