Geschichte des Kantons Bern seit 1798: Band III

Tradition und Aufbruch 1881 1995

Beat Junker


GELEITWORT
VORWORT DES VERFASSERS

GELEITWORT

Im Hinblick auf das hundertjährige Bestehen des Historischen Vereins des Kantons Bern (1946) hat dessen Vorstand im Jahre 1942 den damaligen Präsidenten, Prof. Richard Feller, dafür gewinnen können, eine "Geschichte Berns" zu verfassen. Als dieses – heute als klassische Darstellung der politischen Entwicklung Berns geltende – Werk im Band IV bis zum Jahre 1798 vorgerückt war, nahm der Tod 1958 Richard Feller die Feder aus der Hand. Es darf als glückliche Fügung bezeichnet werden, dass auf das 150jährige Bestehen des Historischen Vereins hin mit dem dritten Band von Beat Junkers "Geschichte des Kantons Bern seit 1798" erstmals eine bis in die Gegenwart reichende "lesbare Darstellung der politischen Geschichte des Kantons Bern" vorliegt, wie sie schon 1942 die Zielsetzung des Vereinsvorstandes gewesen war!

Zum Text, für den allein der Autor verantwortlich ist, steuerte das Staatsarchiv (Peter Martig, Karl F.Wälchli) den Bildteil bei; die Redaktion lag in den Händen von Emil Erne.

Dem Vorstand des Historischen Vereins liegt daran, Prof. Beat Junker grossen Dank und hohe Anerkennung zu bezeugen für die nun abgeschlossene Darstellung der politischen Geschichte des Kantons Bern zwischen 1798 und 1995. Er ist sich bewusst, dass jetzt zwar ein lang erstrebtes Ziel erreicht ist, dass dieses aber gleichzeitig Ausgangspunkt für neue Bemühungen sein muss. Mit dem als Band IV der Kantonsgeschichte bezeichneten Werk von Prof. Christian Pfister weist der Vorstand darauf hin, dass zur politischen Geschichte hinzu auch andere Aspekte der bernischen Geschichte Gegenstand kompetenter Darstellungen werden sollen.

Historischer Verein des Kantons Bern
Arbeitsgruppe Kantonsgeschichte

K.F.Wälchli J.Segesser
H.-R.Egli R.Cornioley
C.M.Merki E.Erne

VORWORT DES VERFASSERS

Mit diesem Band kommt die "Geschichte des Kantons Bern seit 1798" zu einem vorläufigen Abschluss, obwohl darin manches erwähnenswerte Ereignis nicht genannt und manche gewichtige Quelle nicht ausgeschöpft ist. Es bleibt also noch genug zu tun für künftige Bearbeiterinnen und Bearbeiter von Zeitraum und Themenkreis.

Der Verfasser ist herzlich dankbar dafür, dass "Im Strom der Modernisierung – Bevölkerung, Wirtschaft und Umwelt 1700–1914" von Christian Pfister ebenfalls in der Reihe der "Geschichte des Kantons Bern seit 1798" erscheint, entlastet doch dieses Werk den vorliegenden Band und seinen Verfasser gewaltig.

Wer Zeitgeschichte erforscht und darstellt, weiss um die Bedingtheit von Wertungen. Besonders in den gegenwartsnäheren Kapiteln treten sie deshalb zurück hinter das Bestreben, den Ablauf des Geschehens so klar wie möglich zu erfassen, was oft noch Schwierigkeiten genug bot.

Selbst ein Band, der unter dem Namen eines einzigen Autors veröffentlicht wird, ist im Grunde stets das Erzeugnis vieler, die den Verfasser mit Hinweisen, Anregungen und auch mit Aufmunterung unterstützt haben. All diesen Helfern sei hier aufrichtig gedankt, besonders herzlich Redaktor Emil Erne sowie dem Staatsarchiv des Kantons Bern. In dessen Räumen und in der sorglichen Betreuung durch sein Personal hat die "Geschichte des Kantons Bern seit 1798" ideale Bedingungen für ihr Entstehen gefunden.

Beat Junker



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07/97, © Historischer Verein des Kantons Bern


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